7.7.2021 - 25.7.2021 - Pilgertour: Unterwegs in Transsylvanien - zwischen Burgen und Dämonen. Auf den Glaubensspuren der Siebenbürger Sachsen. ...>

Erstellt am 13.09.2031

 

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Flyer liegen in der Kirche und im Foyer des Gemeindehauses aus.  Auch kann man jederzeit einen zugeschickt bekommen, wenn man sich telefonisch, per Mail oder WhatsApp unter 0178-6329442 meldet.

Unsere Wege…

Gut 14 Tage werden wir eintauchen in eine für uns fremdartige Welt…-
Eine Welt der Einsamkeit mit sehr abwechslungsreichen Landschaften, eine Welt berühmter Kirchenburgen (von denen wir einige besichtigen und in einer der berühmtesten und schönsten wir sogar übernachten werden), eine Welt in der es nur so zu wimmeln scheint von sagenhaften Schätzen des Weltkulturerbes und in eine Welt, in der die Zeit an einigen Ecken stehengeblieben zu sein scheint.
Schon die Anreise ist in gewisser Weise ein „Abbremsen“ – aus der Alltagshektik heraus begeben wir uns auf die Schiene und reisen in altbewährter Weise.

In beruhigendem Gleichmaß bewegen wir uns nicht nur stetig, sondern in der klimafreund-lichsten Art auf unsern Zielort zu. Quasi über Nacht gelangen wir am Morgen des 8.Juli an unser erstes Ziel: Mediaș
Von dort aus legen wir die ersten 150 Kilometer in sieben Tagen – entlang der Via Transsilvanica – zurück. Unterbrochen von einem eintägigen Aufenthalt in Sighișoara. Das ehemalige Schäßburg, ist eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Städte in Rumänien. Schäßburg war einst das politische Zentrum Siebenbürgens und wurde 1999 aufgenommen in die Liste der Weltkulturerbestätten der UNESCO.

Diesem ersten Teil der Tour, der in Deutsch-Weißkirch (Viscri) endet, schließt sich eine Fahrt nach Kronstadt (Brașov) an, auf der wir zwei weitere UNESCO-Weltkulturerbestätten, die Kirchenburgen Honigberg (Hărman) und Tartlau (Prejmer) besichtigen werden, bevor wir einen Tag zur freien Verfügung in Kronstadt haben werden, um die Schönheit dieser Stadt, die im Spätmittelalter die größte, wirtschaftlich stärkste und bedeutsamste Stadt Siebenbürgens war, zu genießen. Gegründet wurde Kronstadt übrigens von den Ritter-brüdern des Deutschen Ordens im frühen 13. Jahrhundert als südöstlichste deutsche Stadt in Siebenbürgen unter dem Namen Corona. Von Kronstadt aus geht es weiter nach Rosenau (Râșnov) und schließlich zu einem der bekanntesten Wahrzeichen Rumäniens: zur Törzburg – vielen besser bekannt als Schloss Bran. Dieses sagenumwobene Gemäuer, in dem Graf Dracula gewohnt haben soll, ist ein beeindruckendes Gebäude, das auch landschaftlich so schön gelegen ist, dass wir es besuchen – AUCH wenn Graf Dracula dort wohl nie war und das Ganze in seiner Vermarktung auch sicher unstrittig als Touristenfalle gelten kann. Am Ende können wir sagen: Wir waren da! Zu unserem nächsten Ziel werden uns freundlicherweise Mitglieder der evangelischen Kirchengemeinde Heltau bringen. Es ist die vorletzte Station unseres Rumänien-Aufent-haltes. Von Heltau aus laufen wir - ein letztes Mal – nach Hermannstadt, wo wir uns ein bisschen erholen, einige Sehenswürdigkeiten besichtigen und uns so ganz allmählich auf unsere Heimkehr vorbereiten…


Was uns erwartet…

Pilgern bedeutet unter anderem, sich auf das Notwendige zu reduzieren, den Blick auf Wesentliches zu lenken. Das gilt nicht nur für das Gepäck, sondern auch für die Unter-künfte. Wir werden in der Regel in Zweibettzimmern in kleineren Pensionen und Gäste-häusern untergebracht sein. Auch einige Kirchengemeinden werden uns Schlafgelegen-heiten bieten und Mahlzeiten zubereiten. Hin und wieder wird in einem Hotel, aber genauso gut auch in einer Jugendherberge oder einer Kirchenburg unsere Station für die Nacht sein.

Und dann ist Pilgern auch ein Weg nach Innen. Tägliche Andachten und Gottesdienste – auch in den siebenbürgischen Gemeinden und Kirchen - sind fester Bestandteil unserer Reise.

Manche Routenlängen sind nicht beliebig wählbar, sondern in ihrer Länge durch den Mindestabstand zweier Unterbringungsmöglichkeiten vorgegeben. Sofern frei wählbar, be-tragen die täglichen Wanderstrecken um die 15 bis 25 km. Körperliche Fitness ist unumgänglich. In einigen Städten, die wir passieren, werden wir einen freien Tag zur Verfügung haben, um uns die dortigen Sehenswürdigkeiten anzusehen. Dies wird in Schäßburg (Sighișoara), Kronstadt (Brașov), Heltau (Cisnădie) und Hermannstadt (Sibiu) der Fall sein.